Energie-Körper und Chakren

Energie-Körper umgeben den physischen Körper - wie Zwiebel-Schalen, jedoch so, dass sie sich gegenseitig durchdringen können. Die verschiedenen Körper schwingen in einer unterschiedlichen Frequenz. Die dichte Materie schwingt am langsamsten, erzeugt sozusagen einen tiefen Ton, während die höchste Schwingungfrequenz ausgeht von dem Licht-Körper der Seele, der die Aura jedes Einzelnen wie eine eiförmige Hülle umgibt. Direkt um den physischen Körper herum ist der sogenannte Ätherleib, der ganz eng mit ihm verbunden ist und sich ebenfalls unmittelbar nach dem Tod auflöst. Der physische Körper und dieser Vitalkörper bilden sozusagen die erste Oktave, wenn man Schwingungen mit Tönen in der Musik vergleicht. Beide werden unmittelbar versorgt von der Energie des Wurzel-Chakras, dessen Schwingungsfrequenz überwiegend der Farbe Rot entspricht (tatsächlich fließen hier ganz verschiedene, auch feinstoffliche Energien hindurch). Sein Zentrum liegt zwischen den Schenkeln bzw. auf der Rückseite am Steißbein. Es entspricht dem Überlebenswillen des Organismus und der männlichen Widder-Energie, welche die Durchsetzungskraft und die Fähigkeit stärkt, für die eigenen Interessen zu kämpfen, etwas in Angriff zu nehmen und sich dadurch "zu erden". Es geht letztlich im Leben immer darum, eine Vorstellung in die Tat umzusetzen, einen Traum zu verwirklichen. Wenn gleichzeitig der Gegenpol zum Wurzel-Chakra, das Scheitel-Chakra, geöffnet ist, ist der Mensch im Stande, diese aggressive Energie auf ein Ziel zu richten und gleichzeitig Rücksicht zu nehmen auf die Interessen anderer. Dann empfindet der Betreffende Harmonie, inneren Frieden und ist im Einklang mit sich selbst und der Welt (Waage-Energie). Wurzel-Chakra und Scheitel-Chakra entsprechen den Erd- und den Himmelswurzeln des "aufrechten Menschen", wenn wir ihn mit einem Baum vergleichen. Ein Mensch, der nur sein Wurzel-Chakra geöffnet hat, ist getrieben von blinder Wut, Egoismus, Rücksichtslosigkeit. Umgekehrt ist ein Mensch, der nur sein Scheitel-Chakra geöffnet hat, sehr spirituell, harmoniesüchtig und friedfertig, geht den Weg des geringsten Widerstands und ist dabei noch nicht richtig auf dieser Erde angekommen. Seine Konstitution ist eher schwach, sein Vitalkörper unterversorgt.

Die zweite Oktave bilden der in der Frequenz darüber liegende Emotional-Körper und der niedere Mental-Körper.  Auf dieser Ebene sind Emotionen und Gedanken eng miteinander verknüpft: Emotionen werden mit Gedanken assoziiert und umgekehrt, so dass das Denken gar nicht neutral und sachlich sein kann, sondern immer emotional geladen ist. Gedanken werden sich nicht neu kreiert, sondern sie wiederholen sich wie eine Endlos-Schleife. "Es denkt" in mir - nicht "ich denke". Emotionen und Gedanken vollziehen sich von selbst, denn letzlich handelt es sich um "Gedankenformen" oder "Elementale", wie es Daskalos nennen würde. Die emotionale Sphäre ist eng verbunden mit dem Sakral- bzw. Kreuzbein-Chakra, das Organe im Unterleib versorgt und für Sexualität und Ausscheidung zuständig ist. Hier geht um die grundlegenden Pole: Festhalten und Loslassen, um Eros und Thanatos, wie es Freud genannt hat, um die Sinnenfreudigkeit oder den Hang zum Morbiden bzw. die Sehnsucht nach dem Tod. Wer in erster Linie dieses eine Leben genießen will und an allem Irdischen hängt, leidet in der Regel unter Todes- und Verlustangst. Entsprechend kreisen die Gedanken auf der Ebene des Solarplexus-Chakras um entsprechende Wünsche, um das Haben-Wollen, und entsprechende Ängste, etwas Bestehendes, das "mein eigen" ist, wieder zu verlieren. Auf dieser Ebene der niederen Gedanken macht sich der Mensch ein bestimmtes Bild von sich selbst, was er als seine Identität begreift, indem er sich mit anderen vergleicht und sich nach den anderen richtet. In meiner Therapie versuche ich den hinteren Pol des Solarplexus-Chakras zu öffnen, wo sich der Betreffende wieder mit seiner Seele verbinden kann, der Stimme seines Gewissens, das ihn als "Bauchgefühl" wie ein Kompass im Alltag leitet.

Die nächst höhere Ebene ist noch weniger greifbar: auf der Ebene des Herz-Chakras erleben wir Gefühle, die uns nicht übermannen, sondern mehr von unserem "ich-selbst" ausgehen und weniger in der Vergangenheit (ein Kennzeichen von Emotionen), als im Hier und Jetzt der Gegenwart verankert sind. Echte Liebe geht vom Herz-Chakra aus, das bei vielen Menschen noch gar nicht "beidseitig" geöffnet ist. Hier ist der eigentliche Astralleib verankert, der auch nach dem Tod fortexistiert. Hier ist auch die Bilderwelt der Seele zu erreichen, die Einbildungskraft. Doch was immer wir uns einbilden, auf dieser Ebene wird es zur Realität, mit der wir im "Jenseits" konfrontiert werden...

Im esoterischen Menschenbild gibt es darüber hinaus einen höheren Mentalkörper. Hier denken wir abstrakt - jenseits von Bildern - und autonom, d.h. unabhängig von den Meinungen anderer, manchmal auch vollkommen neue Ideen. Eine Idee ist oft noch nicht in Worte greifbar und wird erst allmählich in klare Gedanken gefasst. Hier ist die Grundlage aller Kreativität, die eng mit dem Kehlkopf-Chakra verbunden ist. Seine Themen sind die beiden Pole "Reden" als Sich-Mitteilen (Vorderseite am Hals) und "Schweigen" als "Etwas für sich behalten wollen"(Nacken). Oft sind gerade die Menschen besonders kreativ, die anders sind und vieles für sich behalten, ihr Selbstwertgefühl nicht an den Normen anderer fest machen.

Die sechste Ebene des Energiefelds wird auch "Kausalkörper" genannt, der noch schneller schwingt als die übrigen Körper, also sozusagen eine noch höhere Tonleiter umfasst, Töne, die wir vielleicht gar nicht mehr hören könnten. Hier sind die Ur-Sachen verankert, warum wir so sind und nicht anders: wir sind das Produkt unserer Erfahrungen in vergangenen Leben. Hier ist die gegenwärtige Form der Persönlichkeit vorgeprägt. Sie wirkt sich aus auf die DNA, auf das Erbgut, denn genetisch bedingte Erkrankungen sind zugleich karmisch bedingte Krankheiten. Die Frage ist, ob wir auf dieser Ebene Einfluss nehmen können auf scheinbar genetische Abweichungen. Uns fehlen entsprechende Erfahrungswerte, und wir halten es ja auch gar nicht für möglich. Aber wer sagt das, dass göttliche Gnade nicht Karma auflösen und scheinbar genetisch verankerte Schäden rückgängig machen kann? Unmittelbar mit dieser sechsten feinstofflichen Dimension ist das Stirn-Chakra verbunden: die Vorderseite am sogenannten dritten Auge und die Rückseite am fühlbaren Wulst am Hinterkopf, wo alle Erinnerungen aus vergangenen Leben in feinstofflicher Form präsent sind. Sie werden immer dann assoziiert, wenn wir hier und jetzt etwas Ähnliches erleben. Dann überschatten sie unsere Wahrnehmung der Realität, ohne direkt greifbar zu werden. Aber wir meinen oft, dass das was wir gerade erleben, ganz furchtbar und schlimm ist, obwohl wir eigentlich überreagieren...

Auf der Ebene der höchsten Schwingung unserer Seele - im Licht-Körper - ist die Blaupause, der Bauplan für einen gesunden Körper gespeichert. Wenn wir diese Ebene aktivieren, so bin ich sicher, können wir aus kranken  Zellen wieder gesunde Zellen regenerieren: "Um das Bestmögliche zu erreichen, müssen wir das Unmögliche versuchen..." (Hermann Hesse).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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